SchiffbauSpurensuche an authentischen Orten
Vom Ende der maritimen ArbeitDie Mecklenburg-Vorpommersche Boddenküste erlebt gegenwärtig das Ende ihrer maritimen Arbeitskultur. In den Fischereihäfen fehlen die Fischer, ihre Boote, ihre Netze. Mit ihnen gehen die unverwechselbaren Merkmale der Landschaft verloren, die Sprache, der Duft, der Sinn, kurz die Motive der Erinnerung. All dieses ließe sich auch zusammenfassen als maritime Arbeitswelt, denn die Fischerei hatte einem umfangreichen Wirtschaftsbereich Arbeit gegeben, sie gemeinsam prägen die Eigenständigkeit der Küste. Erleben kann man die Spuren dieser maritimen Welt nicht nur im Meereskundemuseum Stralsund, vielmehr ist die Boddenlandschaft ein lebendiges Dokument der maritimen Arbeit. Suchen sie die authentischen Orte einmal selber auf und erleben sie den Ursprung. Sie werden die Landschaft später mit anderen Augen sehen. Bildimpressionen aus Stralsund
Stralsund, Querkanal - Zeesen mußten nach dem Fischen zum Trocknen aufgeheißt werden, dabei konnten die Fischer die Netze reinigen und flicken
Der heutige gepflegte Yachtcharakter der Zeesboote wohnte dem Arbeitsboot noch nicht inne. Die Bilder stammen aus dem Stralsunder Stadtarchiv, ohne Nennung der Fotografen und undatiert. Die Aussagekraft der Bilder wird dadurch nicht gemindert, zum Glück erlauben sie uns in Ausschnitten einen Blick zurück in Zeit der maritimen Arbeit... |