Maritimes Erbe der Boddenküste

Eigene Wege entstehen erst beim Gehen ... besang Herbert Grönemeyer noch jüngst den Weg den er geht. Kafka fand das schon vorher heraus: "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." Aber dass ist auch verständlich, denn einst war es normal eigene Wege zu gehen. Die Eigenarten der Natur, der Landschaft, der Menschen, der Boote, der Dörfer, der Häuser, der Speisen, der vielen Dinge die ursprünglich eben nicht gleich waren sondern eigenartig. Dieses Erbe meinen wir und es ist diese gewisse Liebe zum Ganzen wie auch zum Detail, die wir mit vielen Menschen teilen.

Daher kennen wahrscheinlich auch sie diese Freude etwas authentisches gefunden zu haben, etwas was das Wissen um ein Mosaiksteinchen erweitert: Spuren zurück zum eigenen Weg eines Landstriches, eines Menschen, eines Volkes. Man kann das in unserer Internetseite ansatzweise nachlesen. Diese Anregungen wollen wir aber mit ihnen vertiefen, vor Ort, fühlen sie wie es war, sehen sie was es war, nach dem Motto verstehen, entdecken, erleben.

Naturexkurse

Nationalparke stellen Weichen in einer Dimension, wie sie uns der Natur des Recknitzdeltas angemessen erscheinen. Ob zu radikal oder wiederum zu inkonsequent, der Mensch muss hier seine selbst erwählte Rückzugstaktik noch erproben. Um dem Reich der Natur näher zu kommen bieten sich an der Küste natürlich Fischerboote an, Originale, Zeesboote, Strandboote, Reusenboote, aus Holz.
Ihre Form ist der Natur zugewand und außerordentlich vertrauen erweckend. So ist es eigentlich auch ein schönes Leitbild für einen Nationalpark.

Photoexkurse

Highlights haben natürlich viel mit Licht zu tun, aber auch mit Schatten, das macht sie fotografisch meerdeutig interessant. Ästhetik in unserem Sinne ist Inhalt gepaart mit authentischem Anmut. Die Geschichte die dabei vermittelt wird ist der plötzliche Wandel in der maritimen Kultur, sie handelt vom  Ende der maritimen Arbeitswelt, vom Rückbesinnen auf die Natur, vom neuen Flair der Küste.
Konkret kann man Wracks damit verbinden, besondere Hafenmotive, aber auch Architektur, Baukunst, Städtebau, untergegangenes Gewerbe, Naturimpressionen, wie auch die Exotik der Küstenfischerei. Alles in allem entstünde leicht ein Bilderbuch über ein vielseitiges Land  Mecklenburg Vorpommern.

Maritimes MV

Es ist an der Zeit einiges zu erklären, man findet sonst nur noch Zeesboote und Störtebecker als die wahren Originale der Küste. Dabei ist die Küste so lang wie sie ist voller Originale, voller Geschichten, voller eigenem Leben. In unserer Rundreise "Maritimes MV" bringen wir dieses zum Ausdruck. Die Idee ist eine Homage an die maritime Arbeitswelt und kein wissenschaftliches Archiv, wenn auch die Fakten viel mit Seemannsgarn zu tun haben, dann aber mal mit dem echten und nicht mit dem sprichwörtlichen. Die Hanf- und Drahtseilerei von Jule Guldbrand, oder die Lastadie mit der Holzerland Werft, die Köhler von Wiethagen, die Manns, die Zeesner, alles das und mehr macht das herrliche maritime Mosaik aus, das wir hier in Bruchstücken beleuchten. Natürlich ist auch Störtebecker ein Mosaikstein und das Zeesboot, aber sie ergeben alleine kein wirkliches Abbild im Strom der Zeit.
Zu maritimes MV

Zeesboote - der andere Weg ins Blaue

Ausflüge mit dem Zeesboot haben nicht wirklich etwas mit Fliegen zu tun, doch es gibt viele die behaupten nur Fliegen sei schöner. Das meinen wir natürlich überhaupt nicht, denn etwas schöneres als auf den alten Planken eines Fischerbootes in die Bodden zu stechen können sich Freunde alter Boote eigentlich nicht vorstellen.

Zugang zu Gewässern und Küsten sind zwei Dimensionen des Landschaftserlebnisses, die das Fischerboot erschließt. Das Zeesboot und der Fischer, der Bootsbauer und der Köhler sind dabei die authentischen Portale zur Landschaft. Nehmen sie mal den Blickwinkel der der Landbevölkerung zu ihrem Naturraum ein.
Ob fotographisch oder forschend, jeder erlebt und erkundet diese Werte anders.
zu den Zeesbooten

Wasserwelt Fischreusen